Seit 50 Jahren setzt sich Amnesty International für die Einhaltung von Menschenrechten ein. Wir, die Amnesty International Gruppe Bad Honnef, versuchen seit fast 25 Jahren Interesse und Verständnis für das Thema Menschenrechte in der Region zu wecken und aufrecht zu erhalten.
Mit einem Beitrag zu dieser Kunstaktion wollen wir auf Folter und die damit verbundenen Schmerzen aufmerksam machen.
In zahlreichen Ländern stehen Folterungen nach wie vor auf der Tagesordnung. Den Berichten zufolge, die Amnesty International vorliegen, sind von den in Deutschland lebenden Kriegsflüchtlingen und Asylsuchenden etwa 25% in ihren Heimatländern gefoltert worden. Gleichzeitig hat der „Krieg gegen den Terror“ die Folter scheinbar wieder salonfähig gemacht. Auch in Deutschland werden immer wieder Stimmen laut, welche über eine Auflockerung des Folterverbots nachdenken. Durch die Unterstützung von Diktaturen, aus rein wirtschaftlichen Interessen, tragen viele Industrieländer zur Duldung von Folter und anderen Menschenrechtsverletzungen bei.
Wir hoffen, dass wir durch die 3 gegenständlichen Exponate zeigen können, wie gegenwärtig Folter in den Unterhaltungsmedien ist, wie auch Kunst zum Foltern missbraucht werden kann und warum auch wir in Deutschland uns mit diesem Thema auseinander setzen müssen. Wir wollen damit vor allem zum Nachdenken und, noch wichtiger, zum Handeln anregen.